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Karriereverläufe an der Universität Wien

Die Visualisierung der „Gläserne Decke“ oder englisch „glass ceiling“ erfolgte an der Universität Wien erstmals im Jahr 2003 in Form einer Karriereschere. Diese lineare Darstellungsform zeigt Frauen- und Männeranteile wie deren Entwicklungen im Zeitverlauf auf den unterschiedlichen Karrierestufen einer wissenschaftlichen Laufbahn. Häufig besteht eine deutliche Diskrepanz („Schere“) zwischen den Frauenanteile in den früheren Stadien des wissenschaftlichen Werdegangs wie den AssistentInnen Praedoc und Postdoc bis hin zum Anteil weiblicher Professuren am Ende der Karriereleiter. Dieses Phänomen, der im wissenschaftlichen Karriereverlauf abnehmenden Frauenanteile, wird als „Leaky Pipeline“ bezeichnet und indiziert, dass Frauen die obersten Karrierestufen seltener erreichen als ihr männlichen Kollegen.

In der Abteilung Gleichstellung und Diversität wird dieses Phänomen ab 2016 jährlich in Form eines 5-Jahresvergleichs von der Praedoc-Ebene bis hin zu den Professuren analysiert. Online verfügbar ist ein Vergleich der Karrierescheren der Jahre 2011 und 2016 aller Fakultäten und Zentren der Universität Wien auf Deutsch und Englisch.

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Datenbroschüren

Die Datenbroschüre "Gender im Fokus. Frauen und Männer an der Universität Wien" wird von der Abteilung Gleichstellung und Diversität erstellt und veröffentlicht. Ziel ist es, die Repräsentation der Geschlechter in allen Bereichen und hierarchischen Ebenen der Universität regelmäßig zu überprüfen und damit Veränderungen über die Jahre hinweg sichtbar zu machen.

Gender im Fokus 5. Frauen und Männer an der Universität Wien 2015

Während der Anteil an Professorinnen gesamtuniversitär im Jahr 2007 noch 13,7% betrug, stieg dieser auf 26,4% im Jahr 2014. Dies ist als Erfolg zu werten, allerdings sind in den aktuellen Zahlen auch GastprofessorInnen ab einem Jahr enthalten.

Die "Karrierescheren" im hinteren Teil der Broschüre zeigen, dass das Geschlechterverhältnis zwischen Zweitabschlüssen (Master, Diplom, Lehramt) und Professuren nahezu spiegelverkehrt ist: Während der Frauenanteil bei den Zweitabschlüssen gesamtuniversitär bei fast 70% liegt, beträgt der Männeranteil bei den Professuren rd. 74%.

Besonderes Augenmerk ist weiterhin auf die Entwicklung des Geschlechterverhältnisses bei den Laufbahnstellen zu legen; derzeit liegt der Frauenanteil bei rd. 38% und ist damit weiter gesunken.

Datenbroschüren zum Download

"Gender im Fokus 5" (2015)

"Gender im Fokus 4" (2013)

"Gender im Fokus 3" (2011)

"Gender im Fokus 2" (2009)

"Gender im Fokus" (2007)

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Personalwesen und Frauenförderung
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